Virtuelle Instrumente

Viele Instrumente können heute auch virtuell gespielt werden. Virtuelle Instrumente oder auch VSTi genannt, werden hauptsächlich in der modernen Musikproduktion angewandt. Virtuelle Instrumente sind klanglich kaum noch von echten Instrumenten zu unterscheiden und können sehr flexibel in Musikstücke eingebaut werden.

Virtuelle Musikinstrumente erlernen

Virtuelle Instrumente können auf den eigenen PC oder Laptop heruntergeladen werden. Sie machen dann die Tastatur zu einem virtuellen Instrument. Für diese Art des Spielens existiert mittlerweile eine ganze Reihe von Lernsoftware. Eine davon ist beispielsweise „Tiny virtual Piano“. Das Programm funktioniert dabei die Tastatur des Computers in eine Klaviertastatur um. Allerdings beschränkt sich der Sound nicht nur auf das klassische Klavier, sondern bietet die Möglichkeit, über hundert verschiedene Instrumente nachzuahmen.

Wer sich mit dem Thema Klavierspielen auseinandersetzt, ist mit dem Programm „Klavierakkorde“ gut beraten. Diese Software ordnet einzelne Töne bestimmten Akkorden zu. Dadurch lernt man die wichtigsten Akkorde spielend kennen. Mit dem Tool „Notentrainer“ hat man die Möglichkeit, verschiedene Töne nicht nur akustisch darzustellen, sondern auch in Form einer Note auf den Bildschirm zu bringen. Mit dieser Software kann man also ganz einfach die verschiedenen Töne kennenlernen und weiß, welche Note man gerade spielt.

Für Gitarristen eignet sich vor allem die Software „Alternative Chord“. Dieses Tool ermöglicht es, Gitarrenakkorde und Griffe auf der Bassgitarre zu erlernen.

Die meisten dieser Programme werden über das Internet zum kostenlosen Download angeboten.

VSTi in der Musikproduktion

Virtuelle Instrumente sind nicht nur nützlich, um damit kostengünstig und einfach ein Instrument zu erlernen, sondern werden auch in der Musikproduktion immer häufiger eingesetzt. Vor allem im sogenannten „Home-Recording“ stellen virtuelle Instrumente eine günstige Alternative zu echten Instrumenten dar. Sie können direkt auf den PC geladen werden und die einzelnen Klangdateien können in virtuelle Musikprogramme sofort eingebaut werden. Das erspart vor allem viel Zeit und Geld. Doch der Umgang mit diesen virtuellen Programmen will ebenfalls erlernt werden.